Wer wir sind und was wir tun
Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg Bayern) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.
Der bfg Bayern ist die Dachorganisation, der sich die Ortsgemeinschaften in Bamberg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Kulmbach/Bayreuth, München, Nürnberg, Neuburg / Ingolstadt, Regensburg und Schweinfurt angeschlossen haben.
Über unseren bfg-Bayern-Newsletter informieren wir Mitglieder der Ortsgemeinschaften und alle Interessierten regelmäßig über unsere Aktivitäten, kündigen für unser Spektrum relevante Veranstaltungen an und halten über Entwicklungen zu säkularen Anliegen auf dem Laufenden.
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Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst
- Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden
Gegen Suizidprävention kann niemand etwas haben. Darum erscheint auch ein aktueller und bisher kaum beachteter Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums von Ende Juni 2026, wonach es mehr Hilfsangebote geben soll, wie eine vernünftige Initiative. Und doch gibt es daran Kritik des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) und der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS): Der Gesetzesplan könnte das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben einschränken.
- Wie Computercode Realität schafft – und was „Der Herr der Ringe“ damit zu tun hat
In J.R.R. Tolkiens Legendarium sind die „Palantíri“ (Singular: „Palantír“) unzerstörbare Kristallkugeln mit immensen magischen Fähigkeiten. Durch einen Palantír kann man nicht nur in alle Winkel der Welt blicken, sondern auch in die Vergangenheit. Es braucht also nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was Peter Thiel und Alex Karp uns sagen wollten, als sie das Unternehmen „Palantir“ gründeten. Doch die Objektivität der Maschine ist eine Lüge – und Tolkien hat uns gewarnt.
- Fünf Jahre Taliban: Das Leben von Frauen als Menschen zweiter Klasse
Ein halbes Jahrzehnt ist nun vergangen, seitdem die Taliban in Afghanistan wieder die Macht ergreifen konnten. In einem neuen UN-Bericht werden die Stimmen der dort unterdrückten Frauen gehört. Welchen Repressalien sie ausgesetzt sind und welche Sorgen sie haben – aber auch ihre Träume und Hoffnungen.
- Frankreich: Sterbehilfe-Gesetz in Kraft getreten
In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron das neue Sterbehilfe-Gesetz unterzeichnet, das Sterbewilligen professionelle Hilfe beim Suizid erlaubt. Der Wortlaut wurde jetzt im Amtsblatt „Journal officiel“ veröffentlicht.
- Wie die Welt zum Gefängnis wird
Dass die Vereinigten Staaten ein Faible dafür haben, das Privatleben ihrer Bürger*innen auszuspionieren, ist spätestens seit Edward Snowden – lebt der eigentlich noch? – allseits bekannt. Doch die NSA-Files erscheinen als verschwindend kleiner Lichtpunkt am Horizont, verglichen mit dem KI-gestützten Panoptikon von heute. Eine zweiteilige Analyse der immensen gesellschaftlichen Gefahren Künstlicher Intelligenz.
- Wie Trumps Impfpolitik die Institutionen herausfordert – und warum Europa genau hinschauen sollte
Donald Trump und Robert F. Kennedy Jr. gehen weiter gegen Impfungen vor: Eine neue Executive Order verpflichtet die CDC und andere Bundesbehörden, sämtliche Impfempfehlungen erneut zu prüfen – allerdings nicht auf Basis epidemiologischer Evidenz, sondern entlang politisch definierter Kriterien. Europa sollte hier genau hinschauen.
- Ein Fortschritt und ein Verfassungsproblem
Der Zentralrat der Konfessionsfreien begrüßt die Einführung des Pflichtfachs „Werte und Normen” an Niedersachsens Grundschulen. Zugleich übt er Kritik am neuen Fach „Christliche Religion”, das zeitgleich die bisher getrennten Fächer Evangelische und Katholische Religion ersetzt. Zudem warnt der Verband dringend davor, die Debatte um den Religionsunterricht in die politisch rechte Ecke zu rücken.
- Kein Beweis für Völkermord, aber ein Warnsignal
Itamar Ben-Gvir fordert die gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza und spricht ihnen offen ihre Menschlichkeit ab. Seine Äußerungen sind kein Beweis für einen Völkermord, offenbaren aber eine erschreckende politische Verrohung. Warum gerade diese Unterscheidung zwischen politischer Haltung, Kriegsverbrechen und Genozid entscheidend ist.
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