Wer wir sind und was wir tun

Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg Bayern) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.

Der bfg Bayern ist die Dachorganisation, der sich die Ortsgemeinschaften in Bamberg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Kulmbach/Bayreuth, München, Nürnberg, Neuburg / Ingolstadt, Regensburg und Schweinfurt angeschlossen haben.

Über unseren bfg-Bayern-Newsletter informieren wir Mitglieder der Ortsgemeinschaften und alle Interessierten regelmäßig über unsere Aktivitäten, kündigen für unser Spektrum relevante Veranstaltungen an und halten über Entwicklungen zu säkularen Anliegen auf dem Laufenden.

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Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst

  • Erfolgreich, aber mit getrübter Bilanz

    Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

  • Religiöser Glaube: Zwischen sozialem Kitt und Gruppendenken

    Der „Religionsmonitor 2026“ der Bertelsmann Stiftung untersucht erstmals den Einfluss von Religion auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Dabei zeigt sich bei stark religiösen Menschen ein zwiespältiges Bild.

  • Streit um Manipulationsvorwürfe überschattete Brasiliens Präsidentschaftswahl

    Brasiliens wiedergewählter Präsident Lula beschuldigt den Tech-Konzern Meta der Wahlmanipulation. Dessen Algorithmen würden angeblich seinen rechtspopulistischen Rivalen Flávio Bolsonaro bewusst begünstigen. Meta weist die Vorwürfe von sich, räumt jedoch Fehler ein.

  • Vom Jemen bis in die Arktis

    Unmittelbar vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen lädt das Filmfest „FrauenWelten“ vom 18. bis 24. November 2026 ins Kino in der KulturBrauerei in Berlin ein. 32 Filme aus 29 Ländern, drei Themenschwerpunkte und 27 Premieren zeigen, wie Frauen sich patriarchaler Macht widersetzen.

  • Kinderehen in Baden-Württemberg: 358 Fälle, nur acht Aufhebungen

    358 Fälle von Kinderehen, aber nur acht rechtskräftige Aufhebungen: Zahlen aus Baden-Württemberg werfen Fragen zum Schutz minderjähriger Betroffener auf. Wie gehen die Behörden mit solchen Fällen um, und welche Rolle spielen rechtliche Hürden, gesellschaftliche Strukturen und religiöse Traditionen? Ein Blick auf die Hintergründe eines Problems, bei dem der Schutz von Kindern im Mittelpunkt stehen sollte.

  • Das Reichensteuer-Konzept von Gabriel Zucman – Blaupause für Deutschland?

    Gabriel Zucman gehört zu den renommiertesten Ökonomen weltweit und forscht seit Jahren zur Steuergerechtigkeit. Im Buch „Reichensteuer − Aber richtig!“ erläutert er seinen Vorschlag auf 50 Seiten kompakt und auch für finanztechnische Erstleser verständlich.

  • „Ein Stück Rechtsgeschichte“

    Das Landgericht Traunstein hat in einem Gutachten bestätigt: Die sexualisierte Gewalt, die ein Kläger gegen das Erzbistum München und Freising im Kindesalter erfahren hat, hat seine psychische und soziale Entwicklung nachhaltig beeinträchtigt. Die Kirche muss nun Schmerzensgeld zahlen.

  • Parteienmacht und die Unabhängigkeit des Staates

    Parteien sind unverzichtbar für die parlamentarische Demokratie. Doch ihre Aufgabe, politische Interessen zu bündeln und Regierungsverantwortung zu übernehmen, begründet keinen Anspruch auf die Verfügung über öffentliche Institutionen. Die Grenze zwischen politischer Gestaltung und institutioneller Vereinnahmung verdient mehr Aufmerksamkeit. Gerade dann, wenn eine veränderte Parteienlandschaft vertraute Gewohnheiten auf die Probe stellt.

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