Wer wir sind und was wir tun
Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg Bayern) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.
Der bfg Bayern ist die Dachorganisation, der sich die Ortsgemeinschaften in Bamberg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Kulmbach/Bayreuth, München, Nürnberg, Neuburg / Ingolstadt, Regensburg und Schweinfurt angeschlossen haben.
Über unseren bfg-Bayern-Newsletter informieren wir Mitglieder der Ortsgemeinschaften und alle Interessierten regelmäßig über unsere Aktivitäten, kündigen für unser Spektrum relevante Veranstaltungen an und halten über Entwicklungen zu säkularen Anliegen auf dem Laufenden.
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Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst
- Neue Sprachquoten und Gesichtsverschleierungsverbot an Schulen
Italien verschärft seine Migrationspolitik mit Sprachquoten und einem Verschleierungsverbot an Schulen. Während Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Integration stärken will, wächst die Kritik an den Maßnahmen.
- Die Grenzen der Palliativmedizin und die Frage der Normalität
Der Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg hatte am 12. Oktober 2026 den Palliativmediziner, Autor und Gründer von Leidfrei Sterben Matthias Thöns zu einem Vortragsabend eingeladen. Das Interesse war außerordentlich groß. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
- Religiöse Apokalyptik und messianisches Denken in politischen Diskursen der Gegenwart
Religiöse Apokalyptik und messianisches Denken kursiere immer mehr in politischen Diskursen der Gegenwart. Jens Balzer postuliert dies in seinem neuen Essay „Erlösung“, der aber eher assoziativ denn systematisch geprägt ist und daher nur eingeschränkt aufklärerische Wirkung entfalten kann.
- Verwaltungsgericht: Islamischer Gebetsritus erhöht Gefährdung des Schulfriedens
Eine Regelung in der Schulordnung eines Berliner Gymnasiums untersagt das „demonstrative“ Ausüben von religiösen Riten. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat dagegen aufgrund vermeintlicher Diskriminierung von Muslimen und Musliminnen Klage erhoben. Demgegenüber hielt das Verwaltungsgericht Berlin in seinem Urteil vom Donnerstag die entsprechende Verbotsregelung zugunsten des Schulfriedens für gerechtfertigt.
- Christlicher Protest gegen den „Zwieblinger Teufel“ in Esslingen
Eine Skulptur, die auf Grundlage einer alten Sage geschaffen wurde, sorgt in Esslingen für Aufregung. Kaum war der „Zwieblinger Teufel“ auf dem Rathausplatz enthüllt, forderten christliche Kritiker seine Entfernung. Manche sehen in der goldenen Figur gar ein Symbol des Bösen, das aus dem öffentlichen Raum verbannt werden müsse.
- Hirnforschung und NS-Verbrechen
Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte unabhängige Verbundprojekt zur Identifizierung von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und anderen Formen der NS-Verfolgung, von denen Hirnpräparate in zwei Max-Planck-Instituten (vormals Kaiser-Wilhelm-Instituten) zu wissenschaftlichen Zwecken gesammelt wurden, ist nach neun Jahren abgeschlossen. Anlass waren Funde von Hirnschnitten im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie im Historischen Archiv des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München.
- Breite Mehrheit im EU-Parlament für Maßnahmen gegen islamistische Einflussnahme
Das EU-Parlament verabschiedete mit klarer Mehrheit eine Entschließung zum härteren Vorgehen gegen islamistische Unterwanderung und Strukturen der Muslimbruderschaft. Linke stimmten mehrheitlich dagegen.
- USA: Live-Übertragung von Hinrichtung abgesagt
Die geplante Live-Übertragung der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters in den USA ist abgesagt. Dies gab US-Präsident Trump gestern auf seiner Plattform Truth Social bekannt.
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