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Wir sind eine Interessenvertretung für humanistische Konfessionslose, für AtheistInnen und AgnostikerInnen. Wir lehnen den Glauben an personale und personifizierte Gottheiten als irrational ab.
Unser Selbstverständnis als Weltanschauungsgemeinschaft beruht auf der Lebensauffassung des weltlichen Humanismus. Unsere Wurzeln liegen geistig und emotional in der historischen Aufklärung; organisatorisch im liberalen Bürgertum und der sozialistischen Arbeiterbewegung.
Der Bund für Geistesfreiheit ist dogmenfrei, humanistisch, demokratisch und überparteilich. Er gehört der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) an, die beratende Stimme in UNO, UNESCO und Europarat hat.
Wir plädieren für eine Verantwortungsethik, die nicht von Illusionen, sondern von biologischen Tatsachen ausgeht, also evolutionsbiologisch begründbar ist. |
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- Wir sind für die konsequente Trennung von Staat und Kirche.
- Alle Staatsleistungen an die Kirchen (z.B. die Personalkosten für die Bischöfe und ihre Ordinariate) aufgrund der Säkularisation in früheren Jahrhunderten sind endlich einzustellen.
- Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Mitgliedsbeiträge für Kirchen und Religionsgemeinschaften einzutreiben.
- Die Priester- und Theologenausbildung ist durch die Kirchen selbst zu finanzieren.
- Der Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ist durch einen integrativen Unterricht in Lebensgestaltung, Ethik, Religions- und Weltanschauungskunde zu ersetzen.
- Kruzifixe und andere religiöse Symbole haben in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen wie Gerichtssälen und Ämtern nichts zu suchen.
- Wir setzen uns ein für die Schaffung von Schulen,Kindergärten und Altenheimen in humanistischer Trägerschaft.
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