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 41. Gast
    Freitag, 09 März 2012 (18:44:04)
Durch die erstmalige, rückwirkende Erhebung des besonderen Kirchgeld Anfang 2012 (mein Austritt aus der kath. Kirche war Mitte 2009!) durch die ev. Kirche in Bayern sind uns die besonderen gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die sich die ev. Kirche hier zurückzieht erst bewußt geworden. Eigentlich wollte ich es mit dem Austritt als Reaktion auf die Vorgänge in der kath. Kirche belassen, aber diese "Steuereintreibung durch die Hintertür" läßt mir keine Ruhe. Ich bin sehr liberal eingestellt und möche meine Frau auch nicht drängen, Ihrerseits aus der ev. Kirche auszutreten. Andererseits haben die publik gewordenen Vorgänge in der kath. Kirche ein Maß überschritten, das ich nicht mehr bereit bin mitzutragen. Insofern war mein eigener Austritt nur konsequent. Jetzt über diesen "Rechtskniff" der gemeinsamen Veranlagung gezwungen zu sein, doch wieder die christlichen Kirchen unterstützen zu müssen, bringt mich auf die Palme. Bei meinen Recherchen bin ich auf den bfg gestoßen. Auf den Webseiten des bfg und denen seiner Ortsgruppen habe ich viele Dinge gelesen, die mit meiner Weltanschauung vieles gemein haben - viel mehr als die kath. Kirche. Zusätzlich finde ich natürlich positiv, sofern ich die Rechtslage richtig interpretiere, daß die ev. Kirche von mir auch über den Umweg der gemeinsamen Veranlagung von mir keine besondere Kirchensteuer einfordern darf, wenn ich Mitglied der bfg werde, richtig? Daran schließen sich einige Fragen der praktischen Umsetzung an. Zum Beispiel, ab wann das dann gilt - ich nehme an ab dem nächsten Monat nach Eintritt in den bfg? Wie und in welcher Form erfährt die Kirchensteuerverwaltung davon? Gehe ich weiterhin Recht in der Annahme, daß die ev. Kirche dann "nur" noch von dem Lohn meiner Frau einen Kirchensteueranteil einfordern kann und dies auch macht - wie sind hier die Erfahrungen insb. in Bayern?

 40. TalkingFly
  Homepage    Donnerstag, 02 Februar 2012 (21:18:16)
hei, bin auch eine von euch zwinker
-->Mein Blog

 39. Klaus
    Donnerstag, 29 Dezember 2011 (23:38:41)
Glaube und Kirche gehören bei mir schon lange nicht mehr zusammen.
Vor 35 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten.
Ich hatte damals eigentlich damit gerechnet, dass ich darauf angesprochen werden würde - ja ich hatte mich schon auf eine Diskussion eingestellt, aber zu meinem Erstaunen hat der Kirchenaustritt scheinbar niemand wirklich interessiert. traurig

Auf den bfg bin ich zufällig beim Surfen gestoßen und werde jetzt mal viel lesen und dann mit unseren Freunden darüber diskutieren. Was ich bisher hier gelesen habe, gefällt mir.
Eine Mitgliedschaft ist sehr wahrscheinlich.

 38. Wolfgang
  Email   Dienstag, 22 November 2011 (17:13:15)
In unserem schönen Ort stand eine wunderschöne alte Trauerweide.
Darunter stand auch ein Steinkreuz.
Die Stadtverwaltung stellte fest - typisches Beamtendenken - der Baum sei krank und wurde deshalb gefällt.
Das Steinkreuz blieb jedoch stehen.
Ich verstehe das nicht, kann mir das jemand erklären????

 37. Freigeist
  Email   Sonntag, 17 Juli 2011 (18:49:06)
Christentum-Ideal
Heute habe ich ein bemerkenswertes Zitat von Friedrich Nietzsche gelesen. Er sagte: "Der Sieg eines moralischen Ideals wird durch dieselben «unmoralischen» Mittel errungen wie jeder Sieg: Gewalt, Lüge, Verleumdung, Ungerechtigkeit."

Warum mit großen Worten und langen Sätzen umschreiben, was man mit nur 18 Worten so trefflich feststellen kann?!?

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