Zur sofortigen Freigabe - Weiterverbreitung auf anderen Homepages erbeten!!!
Brandenburg will katholische Kirche massiv bevorzugen
Gemeinsame Stellungnahme von sechs
Verbänden zum beabsichtigten Konkordat des Landes Brandenburg mit dem Vatikan
Rotstift, Sozialabbau, Subventionsstreichungen - Begriffe, die in Brandenburg
bekannt und verbreitet sind. Jeden trifft diese Politik. Fast jeden - die
katholische Kirche wird im Bundesland Brandenburg, mit einem Katholikenanteil
von 3.2 % in der Bevölkerung, ausgenommen. Und nicht nur dies: Ministerpräsident
Matthias Platzeck beabsichtigt, am 12. November ein so genanntes Konkordat
(Vertrag) mit dem "Heiligen Stuhl" zu unterzeichnen, in dem etliche neue
Zahlungen und Privilegien für die brandenburgische katholische Kirche vereinbart
werden.
Subventionen, die ein Vielfaches der direkt aus dem Vertrag ersichtlichen 1.15
Millionen Euro jährlich betragen werden.
Auf diesen Umstand weisen der Brandenburgische Freidenker-Verband (BFV), der
Deutsche Freidenker-Verband (DFV), der Dachverband der Freien
Weltanschauungsgemeinschaften (DFW), der Humanistische Freidenkerbund
Brandenburg (HFB), der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVBB) und der
Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in einer
gemeinsamen Stellungnahme, gerichtet an Ministerpräsident und
Landtagsabgeordnete hin.
Der Vertrag weist weitere Merkwürdigkeiten auf: Er läuft unbefristet und enthält
keine Kündigungsklausel, obwohl er fast ausschließlich nur Rechte für die
katholische Seite und fast nur Pflichten für das Land Brandenburg enthält. Wird
aber die katholische Kirche je freiwillig auf Privilegien verzichten?